Männer, das war gestern wieder ein Abend für die Geschichtsbücher:
Kulinarisch irgendwo zwischen Sterne-Restaurant und „Hauptsache Fleisch“, getränketechnisch stabil auf Champions-League-Niveau und beim Darts wurden Präzision, Talent und teilweise auch komplette Blindheit eindrucksvoll demonstriert.
Danke für den grandiosen Abend – selten so viel gelacht, gegessen und die Flugbahn von Pfeilen angezweifelt.
Fazit: Essen top, Getränke top, Gesellschaft sowieso top. Wiederholungsgefahr sehr hoch! 🍻🎯🔥
Ich werte das mal als „netten und gut gemeinten Ansatz“ mich bei der monatlichen Blog-Arbeit zu „unterstützen“, wenngleich sich der Eigenanteil vermutlich in sehr geringem Bereich bewegt hat! Dann komme ich meiner „Pflicht“ eben auch noch nach und schreibe was zum „kulinarischen Teil“ des Abends – wie gewünscht. Ich hoffe zur allgemeinen Zufriedenheit!?! Denn Ihr wisst ja – Ihr könnt gerne auch selber einmal übernehmen!
Am Abend des 73. Männerkochabends versammelten sich die MItköche erneut in bewährter Runde, um der kulinarischen Pflege des Clublebens nachzugehen. Der Ablauf folgte – zumindest in groben Zügen – der traditionellen Struktur, auch wenn kleinere Verzögerungen aufgrund von „organisatorischen Besonderheiten“ (Kind abholen/abliefern, Kinderbetreuung organisieren, …) wie üblich nicht ausblieben.
Gruß aus der Küche
Zu Beginn wurde ein Crostini mit grünem Spargel gereicht. Klingt edel, sah auch edel aus – insbesondere die Balsamico-Creme verlieh dem ganzen Teller etwas „Glanz“. Die Zubereitung erfolgte nach kurzer gemeinsamer Beratung über den optimalen Bräunungsgrad des Spargel, der schließlich erreicht wurde. Das Ergebnis fand allgemeinen Zuspruch.
Vorspeise
Als Vorspeise wurde ein Lachstürmchen serviert. Ein Name, der Erwartungen weckt. Und tatsächlich: Es war ein Türmchen. Aus Lachs. Und es stand sogar stabil, was man von manchen Teilnehmern zu diesem Zeitpunkt nicht behaupten konnte. Geschmacklich top, optisch überraschend professionell – vermutlich ein Versehen. Geschmacklich erfüllte das Gericht die Erwartungen vollumfänglich.
Hauptspeise
Die Hauptspeise bestand aus Rumpsteak mit Pfefferrahmsoße, begleitet von Spargel im Speckmantel sowie Quetschkartoffeln. Besonders hervorzuheben ist die bemerkenswerte Einigkeit über den Garpunkt der Steaks, die – trotz individueller Vorlieben – zu allgemeiner Zufriedenheit führte. Die Pfefferrahmsoße wurde mehrfach gelobt und als „trinkbar gut“ inoffiziell protokolliert. Die Quetschkartoffeln erfüllten ihren rustikalen Charakter, auch wenn einige Exemplare den Enthusiasmus des Quetschvorgangs deutlicher zeigten als andere.
Nachspeise
Zum Abschluss wurde ein Kokos-Tiramisu mit Erdbeeren gereicht. Ein Dessert, das so sommerlich war, dass man kurz dachte, man säße am Strand. Nur ohne Strand. Und ohne Sonne. Und ohne Meer. Aber mit Erdbeeren. Und die waren wirklich gut.
Der 73. Männerkochabend kann somit als erfolgreich und traditionsgemäß verlaufend in die Vereinschronik aufgenommen werden. Die Gemeinschaftspflege, der fachliche Austausch und die kulinarische Qualität entsprachen dem hohen Standard, den die Runde über die Jahre etabliert hat – trotz oder gerade wegen der kleinen, liebgewonnenen Unzulänglichkeiten, die jeden dieser Abende unverwechselbar machen.
